DoRo Filmproduktion
2011
Filmpräsentation
Falco – Muss ich denn sterben, um zu leben
„Er war ein Haberer!”
„Falco war eigentlich ein extrem liebenswerter Mensch, ein netter Bub. Der Falco, den man in der Öffentlichkeit kennt, war eine von ihm geschaffene Kunstfigur. Sein exzessives Leben führte dann dazu, dass die beiden Persönlichkeiten miteinander verschmolzen“, gibt der Filmemacher und langjährige Freund Falcos, Rudi Dolezal, einen intimen Einblick in den Werdegang von Österreichs größtem Popstar. „Uns verband eine Freundschaft, wir waren Haberer!“
Am Dienstag, 29.11.2011, präsentierte Rudi Dolezal im Wiener Filmcasino ein weiteres cineastisches Highlight über das Leben des Falken: „Falco - Muss ich denn sterben, um zu leben“.
Bei Dolezals jüngstem Film handelt es sich aber weniger um eine Biographie, sondern vielmehr um eine Spurensuche an Originalschauplätzen. So besuchte er das Tonstudio der Bolland Brüder in Holland, die Örtlichkeit des „Rock Me Amadeus“ Videodrehs und machte auch Falcos ehemalige Garconniere im fünften Wiener Bezirk ausfindig.
Das Herzstück des Films bildet ein verschollen geglaubtes Interview aus dem Jahr 1986. „Wir entdeckten es zufällig beim Umzug von DoRo, ein 40 minütiges Gespräch, das ich vor nunmehr 25 Jahren mit dem Falken führte.“ Außerdem hat Dolezal den Film mit Originalzitaten unterlegt und schafft ein Flair „so als würde Falco den Film selbst kommentieren“.
Der Einladung ins Filmcasino folgten dann auch viele Wegbegleiter Falcos – wie dem eigens aus Amsterdam angereisten Produzenten und Komponisten von „Rock Me Amadeus“ und „Jeanny“ Rob Bolland, Falcos Manager Horst Bork, seine ehemalige Freundin Caroline Perron, Falco Entdecker Markus Spiegel, Bandleader Peter Vieweger und Keyboarder Thomas Rabitsch, „Drahdiwaberl“ Stefan Weber, Autor und Kabarettist Joesi Prokopetz, DJ Legende Eberhard Forcher, Sänger Reinhold Bilgeri, sowie Falcos Figaro Erich Joham.
Außerdem waren auch Schauspielerin Konstanze Breitebner, DJane Mel Merio und „Mr. Trackshittaz“ Lukas Plöchl von der Doku mehr als angetan („Falco ist und bleibt die Nummer 1, seine Musik war absolut einzigartig, ein Vorbild für mich! Falco ist definitiv auch für mich ein Thema!“).
Am Donnerstag, 08.12.2011, 20.15 Uhr feierte der Film bei ServusTV seine on Air Premiere. „Das ist die erste Zusammenarbeit zwischen DoRo und ServusTV und es fühlt sich gut an“, sprach Frank Gerdes, Leiter der Kulturredaktion. „Es ist ein Film entstanden, der sich dem Phänomen Falco auf eine neue Weise nähert.“
Und nach der umjubelten Kinovorstellung drängte sich natürlich eine Frage ganz besonders auf – wird Rudi Dolezal noch einen weiteren Film über seinen „Haberer“ machen? „„Muss ich denn sterben, um zu leben“ ist meine ganz persönliche Liebeserklärung an ihn, ich glaube das war die letzte DoRo-Falco Produktion“, lachte der Filmemacher.
Falco – Muss ich denn sterben, um zu leben (Ein Film von Rudi Dolezal; eine DoRo Produktion;
In Co-Produktion mit Alternative Productions für ServusTV und Red Bull Media House)












